Tag 1, Mo 3.4.

19:30 – 20:00, Theater Rampe

Eröffnung

6 TAGE FREI begrüßt Künstler*innen, Besucher*innen und Jurymitglieder*innen. Mit freundlicher Unterstützung von Kessler-Sekt

Tag 1, Mo 3.4.

21:15 – 21:45, Theater Rampe

Publikumsgespräch mit engagierten Zuschauer*innen

Mit spontanen Eindrücken zu den Aufführungen des Tages geben engagierte Zuschauer*innen den Impuls für ein Gespräch mit Künster*innen und Publikum.

Tag 1, Mo 3.4.

im Anschluss an das Publikumsgespräch, Theater Rampe

DJ Elvis Brettschneider und Bar

Schallplattenunterhaltung und Tanzvergnügen mit wechselnden DJs – zusammengetragen von Andreas Vogel.

Tag 2, Di 4.4.

15:00 – 17:30, JES

3 Wünsche frei: Festival erwünscht

Welche Festivals braucht die freie Szene?

Das Festival – was kann es, was soll es? Diesen Fragen stellte sich eine Diskussion beim Rodeo Festival in München im Oktober 2016. Nun setzen wir sie mit den Städtelabor-Festivalleiter*innen u.a. fort und entwickeln gemeinsam mit ihnen neue Perspektiven: Zwischen Fachforum, Publikumsevent, Produktionsplattform und Preisverleihung rangieren die Angebote von Festivals. Was hat die freie Szene davon? Und wie können wir sie weiterentwickeln?

Mit: Janina Benduski (Performing Arts Festival, Berlin), Holger Bergmann (eh. Theaterfestival Favoriten, Dortmund), Brigitte Dethier (Schöne Aussicht, Stuttgart), Martina Grohmann (6 TAGE FREI, Stuttgart), Sarah Israel (Rodeo Festival, München), Anne Schneider (Hauptsache Frei, Hamburg), Magdalen Pirzer (Kulturamt Stuttgart) u.a.


3 Wünsche frei:

Das Festival macht freie Denkräume für freie Künstler*innen und ihr Umfeld auf. In drei konzentrierten Arbeitsgesprächen laden wir Expert*innen ein, zu drängenden Fragen der freien Szene nicht nur zu diskutieren, sondern auch eigenwillige und neue Perspektiven darauf zu entwerfen. Auf die Zukunft gerichtete Modelle können gemeinsam mit ihnen angedacht werden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich am Prozess zu beteiligen und laut mit zu denken.

Tag 2, Di 4.4.

20:00, Kulturhaus ARENA

Shuttle-Bus zum Theater Rampe

Für alle die zu „Arirang – Wo ist Nordkorea?“ wollen, fährt ein Gratis-Shuttle-Bus vom Kulturhaus ARENA zum Theater Rampe.

Tag 2, Di 4.4.

22:30 – 23:00, Theater Rampe

Publikumsgespräch mit engagierten Zuschauer*innen

Mit spontanen Eindrücken zu den Aufführungen des Tages geben engagierte Zuschauer*innen den Impuls für ein Gespräch mit Künster*innen und Publikum.

Tag 2, Di 4.4.

im Anschluss an das Publikumsgespräch, Theater Rampe

DJ Florian Ehing und Bar

Schallplattenunterhaltung und Tanzvergnügen mit wechselnden DJs – zusammengetragen von Andreas Vogel.

Tag 3, Mi 5.4.

15:30 – 18:30, JES

Was wir wollen. Bundesförderung im Praxischeck.

Der BFDK – Bundesverband Freie Darstellende Künste etabliert 2017 eine Reihe von Gesprächsrunden, um die Erfahrungen und Bedarfe der einzelnen Berufsfelder und -gruppen der freien Darstellenden Künste in Bezug auf die gegenwärtige Bundesförderung zu erheben und Verbesserungsmöglichkeiten zu formulieren. Die Gesprächsrunden werden in ein großes Arbeitstreffen sowie die gemeinsame Erarbeitung eines Strategiepapiers münden. Zu den Gesprächsrunden, die jeweils an etablierte Festivals oder vergleichbare Veranstaltungen der Freien Szene angebunden werden, lädt der Bundesverband alle die Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste ein, die Interesse daran haben, sich mit strukturellen Fragen von Förderinstrumenten zu beschäftigen und an kulturpolitischen Verbesserungen mitzuwirken.

Zum Auftakt der Gesprächsreihe bei 6 TAGE FREI laden wir herzlich alle Einzelkünstler*innen und Vertreter*innen von Gruppen/Compagnien/Kollektiven ein, die bereits Erfahrungen mit überregionalen Förderungen gesammelt haben.

Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung unter praxischeck@darstellende-kuenste.de bis zum 25. März mit kurzen Angaben zum eigenen Hintergrund möglich.

Tag 3, Mi 5.4.

19:00 – 20:30, JES

Freies Theater

Buchpräsentation mit Dr. Henning Fülle

Dr. Henning Fülle präsentiert und diskutiert sein Buch: Freies Theater – Die Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft (1960 – 2010). Theater der Zeit, Berlin 2016

Weltweit ebenso einzigartig wie das „System“ der Stadt- und Staatstheater in Deutschland ist das Paralleluniversum des Freien Theaters. Über dessen Bedeutung gibt es allerdings hauptsächlich viele Meinungen anstelle fundierter Kenntnisse.

Dr. Henning Fülles Forschungsarbeit analysiert erstmals die Entwicklungsgeschichte des Freien Theaters in Westdeutschland quellenkritisch anhand von Konzeptionen, Selbstverständigungen und Strukturen seit den 1960er Jahren. „Freie Gruppen“, „Freie Szene“ und „Freies Theater“ werden als historische Formen zeitgenössischer Produktionsweisen, Dramaturgien und Ästhetiken der Theaterkunst gezeigt. Mit deren Herausbildung entsteht jenes Innovationspotenzial, das auch im deutschen Theater die Überwindung der Traditionspflege bürgerlicher Hochkultur ermöglicht.

Freies Theater zeigt sich damit in seiner kulturpolitischen Bedeutung als spezifische Form später Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft, mit der die internationalen Entwicklungen in den darstellenden Künsten seit dem Zweiten Weltkrieg nachvollzogen werden.

Tag 3, Mi 5.4.

22:15 – 22:45, Württembergischer Kunstverein

Publikumsgespräch mit engagierten Zuschauer*innen

Mit spontanen Eindrücken zu den Aufführungen des Tages geben engagierte Zuschauer*innen den Impuls für ein Gespräch mit Künster*innen und Publikum.

Tag 3, Mi 5.4.

im Anschluss an das Publikumsgespräch, Württembergischer Kunstverein

Bar

Barbetrieb und geselliges Beisammensein zum Ende des dritten Festivaltages.

Tag 4, Do 6.4.

15:00 – 18:00, JES

3 Wünsche frei: Kritik erwünscht

Mediale Räume für die freie Szene

Eine Medienlandschaft im digitalen Wandel verändert auch das Verhältnis der freien Darstellenden Künste zur Kritik und zum Feuilleton. Wir versuchen eine Aussicht auf die neuen Formate, Kommunikationskanäle und Öffentlichkeiten, die sich derzeit eröffnen. Wie kann die freie Szene vorkommen bzw. präsentiert werden? Wo ergeben sich neue Chancen, hybride Ästhetiken zu präsentieren?

Mit: Judith Engel (freie Journalistin), Nicole Golombek (STN/STZ), die 6 TAGE FREI-Jury der Kritikerinnen – Sophie Diesselhorst, Astrid Kaminski und Silvia Stammen u.a


3 Wünsche frei:

Das Festival macht freie Denkräume für freie Künstler*innen und ihr Umfeld auf. In drei konzentrierten Arbeitsgesprächen laden wir Expert*innen ein, zu drängenden Fragen der freien Szene nicht nur zu diskutieren, sondern auch eigenwillige und neue Perspektiven darauf zu entwerfen. Auf die Zukunft gerichtete Modelle können gemeinsam mit ihnen angedacht werden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich am Prozess zu beteiligen und laut mit zu denken.

Tag 4, Do 6.4.

21:45 – 22:15, Theater Rampe

Publikumsgespräch mit engagierten Zuschauer*innen

Mit spontanen Eindrücken zu den Aufführungen des Tages geben engagierte Zuschauer*innen den Impuls für ein Gespräch mit Künster*innen und Publikum.

Tag 4, Do 6.4.

im Anschluss an das Publikumsgespräch, Theater Rampe

DJ Selecta Birdman und Bar

Schallplattenunterhaltung und Tanzvergnügen mit wechselnden DJs – zusammengetragen von Andreas Vogel.

Tag 5, Fr 7.4.

15:00 – 18:00, JES

3 Wünsche frei: Haus erwünscht

Spielstätten für die freie Szene in Baden-Württemberg

Die freie Szene in Baden-Württemberg zeichnet sich dadurch aus, dass sie kein großes Produktionshaus hat. Jenseits dieser kulturpolitischen Diskussion versammeln wir Vertreter*innen von Spielstätten, um Programmprofile und Produktionsweisen abzugleichen und sich über künstlerische Entwicklungen auszutauschen.

Mit: Jürgen Eick (E-Werk Freiburg), Bernhard Fauser (Unterwegstheater Heidelberg), Daria Holme, Eric Trottier (EinTanzHaus Mannheim), Isabell Ohst (Produktionszentrum Tanz Stuttgart), Katja Spiess (FITZ Stuttgart), Jan-Philipp Possmann (zeitraumexit Mannheim), Bernhard Eusterschulte u. a.


3 Wünsche frei:

Das Festival macht freie Denkräume für freie Künstler*innen und ihr Umfeld auf. In drei konzentrierten Arbeitsgesprächen laden wir Expert*innen ein, zu drängenden Fragen der freien Szene nicht nur zu diskutieren, sondern auch eigenwillige und neue Perspektiven darauf zu entwerfen. Auf die Zukunft gerichtete Modelle können gemeinsam mit ihnen angedacht werden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich am Prozess zu beteiligen und laut mit zu denken.

Tag 5, Fr 7.4.

22:45 – 23:15, Theater Rampe

Publikumsgespräch mit engagierten Zuschauer*innen

Mit spontanen Eindrücken zu den Aufführungen des Tages geben engagierte Zuschauer*innen den Impuls für ein Gespräch mit Künster*innen und Publikum.

Tag 5, Fr 7.4.

im Anschluss an das Publikumsgespräch, Theater Rampe

DJ SARANOW und Bar

Schallplattenunterhaltung und Tanzvergnügen mit wechselnden DJs – zusammengetragen von Andreas Vogel.

Tag 6, Sa 8.4.

18:30 – 19:30, Theater Rampe

3 Wünsche frei: Fazit erwünscht

Die Gespräche werden zusammengefasst, die Wünsche formuliert.

Tag 6, Sa 8.4.

20:00 – 21:00, Theater Rampe

Do what you saw

Big impro - Workshoppräsentation mit Oblivia u.a.

Zum Ende des Festivals performen die Teilnehmer*innen des begleitenden Workshops „Do what you saw“ eine „big impro“.


Das Workshop-Programm kombiniert einen Praxis-Teil und einen Diskurs-Teil. Die Inhalte beziehen sich auf die Darstellenden Künste – Theater, Performance, Tanz und Figurenspiel.

Praxis mit Oblivia: Do what you saw

It is simple, it is fun and it is a brilliant way of devising material for performances. Die „Do what you saw”-Methode entwickelten Anna Krzystek, Timo Fredriksson and Annika Tudeer von Oblivia über zehn Jahre lang in ihrer kollektiven Arbeit. Sie ist die Basis für die skurrilen und vielschichtigen Performances von Oblivia. Mit Hilfe der „Do what you saw”-Methode kreieren die Workshop-Teilnehmer*innen eine Fülle von Material und führen es in eine „big impro“ am Ende jeden Tages zusammen.

Oblivia wurde 2000 in Helsinki gegründet und zählt zu den wesentlichen Protagonisten der finnischen Performanceszene.

Diskurs mit Frederik Zeugke: Was wir tun und was wir brauchen – Ästhetische Positionsbestimmungen

Was ist mein Ziel? Was ist mein Weg? Was brauche ich? Künstlerische Selbstpositionierung funktioniert nicht nur über Abgrenzung von Bestehendem, sondern (mindestens) auch über ihr Gegenteil. In jedem Fall ist die eigene Position nie ohne ein Umfeld zu definieren, jede Standortbestimmung wird an bestehenden Koordinaten gemessen. Wie, das werden die Teilnehmer*innen hier konkret untersuchen und praktizieren. Die Teilnehmer*innen besuchen die Vorstellungen des Festivals und wenden anschließend gemeinsam und selbstständig konkrete Auswertungsmethoden an.

Tag 6, Sa 8.4.

ab 21:30, Theater Rampe

Festgesellschaft und Preisverleihung

für Künstler*innen, Juror*innen, Gäste und Publikum

Mit freundlicher Unterstützung von Kessler-Sekt, gestaltet von Miriam Köpf sowie Regina Fasshauser und mit einem Konzert von Lachs & Lemke: Max Hahnemann, Lennart Adam, Jonathan Weinmann, Quintin Copper, Viktor Hahnemann, Pablo Lawall (Soundcloud-Link)

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