ICONIC – Goldene Stunden einer Künstlerin
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Mit ICONIC – Goldene Stunden einer Künstlerin hat Nana Hülsewig ihr Zuhause in einen permanenten Kunstraum verwandelt: das HÜLSEWIG HAUS. Die Wohnung wird zur begehbaren Gesamtinstallation, kuratiert von Paula Kohlmann, die das Publikum durch die Räume und Erzählungen führt. 53 ausgewählte Objekte – Notizbücher, Briefe, Fotografien, Schmuckstücke, Gemälde, Videos und Kostümarbeiten – geben Einblick in ein künstlerisches Leben, das sich konsequent aus persönlicher Erfahrung speist.
Pflanzen sind integraler Teil der Arbeit und wachsen als Verbündete durch die Räume. Performative Situationen entstehen beiläufig und ritualhaft: beim Erwachen der Künstlerin, beim gemeinsamen Lesen, Arbeiten oder Zeichnen. Besucher*innen bewegen sich durch einen Ort, der zugleich Museum, Atelier, Bühne und privater Rückzugsraum ist – und erleben eine Kunstform, die Nähe zulässt und Verletzlichkeit teilt.
ICONIC- Goldene Stunden einer Künstlerin verhandelt das Sichtbar-Bleiben von Frauen und Flinta*personen im Kunstbetrieb, das Älterwerden, das Arbeiten in instabilen Zeiten und die Kraft solidarischer Beziehungen. Das Projekt ist offen, wandelbar und lebt von Wiederholung und Veränderung. Im Rahmen von 3 TAGE FREI wird das HÜLSEWIG HAUS zu ausgewählten Zeiten für ein begrenztes Publikum geöffnet.
Stückdauer:
jeweils etwa eine Stunde
Nach dem Aufwachen am Donnerstag, den 16. April um ca. 9 Uhr:
Bettgespräch über Kunst, Körper und Kohle
Nana Hülsewig und River Roux, zwei Künstlerinnen, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven damit auseinandersetzen, was es bedeutet, etwas von sich zu zeigen, kommen im Bett miteinander ins Gespräch. Sie tauschen sich aus über ihre künstlerischen Arbeiten, ihre Lebens-/Produktionsbedingungen angesichts der aktuellen Kürzungen und darüber, wie sie damit umgehen und welche solidarischen und feministischen Praxen ihnen dabei helfen.
Weitere Beiträge: Stine Hertel, Paula Kohlmann / Moderation: Anne Mahlow
Wo Kunst gelebt wird: über Nana Hülsewig
Die Künstlerin Nana Hülsewig arbeitet an den Schnittstellen von Performance, Bildender Kunst, Musik, Kostüm und Malerei. In ihren Arbeiten setzt sie den eigenen Körper, biografische Erfahrungen und persönliche Beziehungen als künstlerisches Material ein – stets mit einem klaren Blick auf Machtverhältnisse, hegemoniale Strukturen und den gesellschaftlichen Blick auf Körper. Ihre Perspektive ist dezidiert feministisch, ihre Haltung widerständig, ihr Arbeiten geprägt von dem Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstermächtigung.
Seit der Auflösung ihres früheren Kollektivs NAF, mit Fender Schrade widmet sich Hülsewig eigenen Projekten, die sie bewusst nachhaltig denkt: Kunst als Lebensform, als Gegenentwurf zu ökonomischen Zwängen, als Raum für Verbündete. Ihre Arbeiten kreisen um Fragen von Identität, Sichtbarkeit, Verletzlichkeit, Alter und Begehren – und darum, wie Kunst entstehen kann, wenn die Grenzen zwischen Arbeit, Alltag und Fiktion bewusst verwischt werden.
Team:
- Künstlerische Leitung: Nana Hülsewig
- Projektleitung: Franziska Stulle
- Kuration: Paula Kohlmann
- Wandmalerei: Elin Doka
- Lichtdesign: Stine Hertel
Credits:
Kooperationspartner*innen: Theater Rampe und Projektraum Ostend Förder*innen: Stadt Stuttgart, Freie Tanz und Theaterszene Stuttgart gUG. Unterstützt von rosspartnerTermine
Datum: Donnerstag 16.04.2026Uhrzeit: 08:00 UhrOrt: Hülsewig Haus
Datum: Freitag 17.04.2026Uhrzeit: 16:00 UhrOrt: Hülsewig Haus
