6 TAGE FREI 2024

KAMPF DER SINNE

von Ore Arts e.V. (Heidelberg / Mannheim)

6 Tage Frei

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Der postmoderne Kunstbegriff ist durch die große Erzählung des Weißseins definiert. Mit anderen Worten: Obwohl Postmoderne als Ideologie auf der Dekonstruktion großer Erzählungen beruht, hat sie es versäumt, ihr eigenes Weißsein zu dekonstruieren.

Genau an dieser Stelle will Ore Arts weiterarbeiten, indem sie die Marginalisierung von Schwarzsein und Anderssein im kulturpolitischen System durch die Entwicklung einer audiovisuellen Tanzperformance gemeinsam mit 15 Mitgliedern des Vereins zeigen.

„Kampf der Sinne“ ist eine Art Reaktivierung des Schwarzen Erbes, welches sich explizit auf unsere Sinne fokussiert: Berührungen sorgen für unser geistiges, emotionales und körperliches Wohlbefinden. Mit unserem Sehvermögen entdecken wir die Welt um uns herum, mit 10.000 Geschmacksknospen auf der Zunge kosten wir die Speisen unserer Länder. Mit unserem Gehör nehmen wir Sprache wahr, verinnerlichen Musik und finden zugleich Ausdruck in ihr. Mit dem Geruchssinn können wir Hinweise unserer Umgebung aufnehmen und sie neu gestalten.

AFTERCARE für BIPOC

Im Rahmen eines größeren Versuchs, mehr intersektionale Räume zu schaffen, bietet das Ore Arts Kollektiv nach der Aufführung eine Zeit des Austauschs und der Reflexion, der Begegnung und der Begrüßung an.

TEAM:

Künstlerische Leitung, Performance: Asmaa Sbou, Sandra Oliveira
Choreografie: Allan Falieri
Musik, Produzent: Marth Jose Fambo
Filme, Musik: Lukas Schroth
Filme: Janaina Gerdemann
Performance und Gesang: Annella Schroth
Performance: Mellissa Watts, Lisa Traoré, Shikana Brown, Betelihem Fisshaye, Julia Schroth, Katya Lwanga, Isabella Schroth, Esther Njoku, Stefan Wäldele


In Kooperation mit Maquis Mami Mata, Zeitraumexit Mannheim. In Koproduktion mit dem Kulturamt Mannheim. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

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