6 TAGE FREI 2024

DAS INNERE BEBEN

von Cia Nadine Gerspacher (Freiburg)

6 Tage Frei

  • Foto: Nicolas Clausen
  • Foto: Nicolas Clausen
  • Foto: Nicolas Clausen

Es ist ein einziger, mächtiger Gefühlsausbruch in schillernd-schrägen Facetten, den die Compagnie um die Choreografin Nadine Gerspacher in ihrem neuen Tanztheater „Das innere Beben“ zum Leben erweckt.

Grundlage dieses Szenen-Reigens sind die Witwen-Balkone im berühmten Teatro Colón von Buenos Aires. Gerspacher verlegt die Trauer-Isolation der vergitterten Logen in eine geräumige Wohnung, die trotz ihrer Dunkelheit das Gegenteil der Klaustrophobie von „Bernarda Albas Haus“ ist: Hier ist zwar Schmerz, aber keine Tragödie. Hier ist Schutzraum, aber kein Gefängnis, hier darf alles sein, alles fließen.

Zum Erlebnis wird diese Performance durch ihre Bilder Mächtigkeit und ungeheure Dynamik, die immer neue Überraschungen kreiert: Plötzliche Tempi-Wechsel, Artistik, sich fortsetzende Bewegungswellen, eingefrorene Stille, exzessiver Rausch. „Alltagsbefeuertes Tanztheater“ nennt Nadine Gerspacher ihr Arbeitsfeld. „Das innere Beben“ feiert eindrücklich und leidenschaftlich den Schmerz, die Solidarität und das Leben.

TEAM:

Künstlerische Leitung, Choreografie: Nadine Gerspacher
Choreografie, Tanz: Raphaëlle Sablic, Andréa Vibert, Camille Lejeune, Hedvig Edvall Bons, Armande Sanseverino, Hanna May Porlon, Genaro Cibils Alberti
Choreografische Assistenz: Ombline Huvelle
Musik: Josep Maria Baldomà
Dramaturgie: Anna Castells
Lichtdesign: Oli Lorenz
Kostüm: Akimbo Future
Bühne: Cia Nadine Gerspacher
Foto, Video: Nicolas Clausen
Booking: André Barros
Presse: Jasminka Wrobel

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg, dem ROXY – TanzLabor Ulm, Free Zone und Big Story Productions Barcelona. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Freiburg, dem Fonds Darstellende Künste und dem Programm NEUSTART KULTUR aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (LaFT) aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

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